Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 18.04.2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der InvoiceFlow GmbH i. Gr. (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung InvoiceFlow.

Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung von InvoiceFlow als Software-as-a-Service zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD, Peppol BIS, PDF) einschließlich Klassifizierung und Export in gängige Kanzleisoftware-Formate.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt zustande durch Anmeldung über die Website des Anbieters und Auswahl eines der angebotenen Pakete. Der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail.

§ 4 Leistungen des Anbieters

Der Anbieter stellt die Software in der jeweils aktuellen Version bereit. Eine bestimmte Version oder Funktionalität wird nicht geschuldet. Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an. Für kostenpflichtige Pro- und Enterprise-Pläne gelten die in den jeweiligen SLA vereinbarten Verfügbarkeiten (99,9 %).

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Überweisung über den Zahlungsdienstleister Stripe.

§ 6 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat, sofern nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt wird. Die Kündigung kann über das Dashboard erfolgen.

§ 7 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten geheim zu halten und gegen unbefugten Zugriff zu schützen. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm hochgeladenen Daten keine Rechte Dritter verletzen und dass er zur Verarbeitung personenbezogener Daten seiner Mandanten berechtigt ist.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Mit Abschluss eines kostenpflichtigen Plans kommt automatisch ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO zustande. Die Einzelheiten sind unter /av-vertrag einsehbar.

§ 9 Gewährleistung und Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie für vorsätzliche und grob fahrlässige Pflichtverletzungen. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 10 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Hamburg.

§ 11 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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